Regenjacken zum Wandern im Vergleich: Mammut, Patagonia, Vaude
Drei leichte Regenjacken zwischen 340 und 400 Gramm nach den Angaben der Hersteller: Gewicht, Wassersäule, Aufbau und Ausstattung, alle mit einer Imprägnierung ohne PFC.

Die Regenjacke ist beim Wandern die äußere Schicht im Zwiebelprinzip. Sie schützt vor Wind und Regen und gehört laut Deutschem Alpenverein auf jede Tour, wasserdicht und atmungsaktiv. Die drei Jacken hier sind leicht genug, um sie auch bei Sonnenschein im Rucksack mitzunehmen.
Worauf es ankommt
- Wasserdicht und atmungsaktiv: Eine Membran hält Regen draußen und lässt Schweiß als Dampf hinaus
- Wassersäule: Sie gibt an, wie viel Wasserdruck der Stoff aushält. Die Hersteller messen aber nicht alle nach derselben Methode, die Werte sind deshalb nur grob vergleichbar
- Gewicht und Packmaß: Eine leichte Jacke nimmst du eher mit
- Belüftung: Reißverschlüsse unter den Armen lassen beim Aufstieg Wärme hinaus
- Imprägnierung ohne PFC: Der Alpenverein empfiehlt Jacken mit einer Imprägnierung ohne Fluorkarbone. Alle drei Jacken hier erfüllen das laut Hersteller
Die drei Modelle im Überblick
| Modell | Gewicht | Wassersäule | Aufbau | Belüftung unter den Armen |
|---|---|---|---|---|
| Mammut Alto Light HS Hooded | 355 g | 15.000 mm | keine Angabe | ja |
| Patagonia Torrentshell 3L | 400 g | keine Angabe | 3 Lagen | ja |
| Vaude Neyland 2,5L | 340 g | mindestens 10.000 mm | 2,5 Lagen | ja |
Alle Werte laut Hersteller, jeweils für das Herrenmodell.
Mammut Alto Light HS Hooded Jacket
Mammut nennt für die Alto Light eine Wassersäule von 15.000 mm und eine Atmungsaktivität von 15.000 g/m² in 24 Stunden. Das Material heißt bei Mammut DRY Tour, die Membran basiert auf Polyurethan, der Oberstoff ist recyceltes Polyester. Die Imprägnierung ist frei von PFC. Kapuze, Saum und Bündchen lassen sich in der Weite einstellen, unter den Armen sitzen Reißverschlüsse zum Lüften, und die Jacke passt in ihre eigene Tasche.
Passt zu dir, wenn dir ausdrückliche Angaben zu Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität wichtig sind. Mammut ist hier der einzige der drei Hersteller, der beide Werte nennt.
Patagonia Torrentshell 3L
Die Torrentshell ist dreilagig aufgebaut und erfüllt den hauseigenen H2No-Standard von Patagonia für Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität. Stoff, Membran und Imprägnierung werden laut Patagonia ohne PFAS hergestellt. Die Kapuze ist zweifach regulierbar und hat einen Schirm, unter den Armen sitzen Reißverschlüsse zum Lüften. Die ganze Jacke lässt sich in ihrer linken Tasche verstauen.
Passt zu dir, wenn dir ein dreilagiger Aufbau wichtig ist. Mit 400 g ist sie die schwerste der drei.
Vaude Neyland 2,5L
Die Neyland ist eine 2,5-Lagen-Jacke mit der Membran Ceplex Active. Vaude nennt eine Wassersäule von mindestens 10.000 mm und gibt die Messmethode an (JIS L 1092 B). Unter den Armen gibt es Reißverschlüsse zum Lüften, die Kapuze lässt sich in der Weite einstellen. Vaude verzichtet bei der Jacke auf Fluorcarbone, also PFAS und PFC.
Passt zu dir, wenn du die leichteste Jacke der drei willst und Wert auf eine Wassersäule mit genannter Messmethode legst.
Zum Vergleich
Wir haben diese Jacken nicht selbst getestet. Der Vergleich beruht auf den Angaben der Hersteller. Wir nennen die Herrenmodelle, weil wir deren Daten geprüft haben. Für Damenmodelle gelten eigene Angaben.
Angaben laut Mammut, Patagonia und Vaude, Empfehlungen zur Regenjacke laut Deutscher Alpenverein, Stand Oktober 2026.
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