Harz

Bodetal-Runde ab Thale über Hexentanzplatz und Treseburg

Oben über den Hexentanzplatz nach Treseburg, unten durch die Felsschlucht der Bode zurück: 18,2 km rund um den Grand Canyon des Harzes, Start am Bahnhof Thale.

Bodetal-Runde ab Thale über Hexentanzplatz und Treseburg, 18 km markierter Weg.Gelände: Bodetal zwischen Thale und Treseburg, 10,4 km breit, 140 bis 593 m, Höhen 4-fach überhöht. Verlauf: offizielle GPX von Harzer Tourismusverband. Keine Navigation, bitte vor Ort der Markierung folgen.

Die Bode fließt zwischen Felsblöcken durch ein dicht bewaldetes Tal
Die Bode im Bodetal bei Thale · Foto: Gottfried Hoffmann, CC BY 3.0, Wikimedia Commons

Das Bodetal zwischen Thale und Treseburg nennen sie im Harz den Grand Canyon des Harzes. Die Bode hat sich hier tief in den Fels gegraben, und auf beiden Seiten ragen Felswände und Klippen auf. Diese Runde zeigt die Schlucht von oben und von unten: Auf dem Hinweg wanderst du über die Aussichtspunkte am Rand des Tals, auf dem Rückweg direkt am Fluss entlang.

Die Route

Start ist der zentrale Wandertreff an der Bodetal-Information in Thale. Du gehst quer durch den Kurpark, an der Petrikirche vorbei und auf der Hubertusstraße bis zum Eingang des Bodetals. An der Brücke liegt die Talstation der Kabinenbahn zum Hexentanzplatz. Wer zu Fuß hinauf will, nimmt schräg gegenüber der Brücke den Pfad mit dem blauen Punkt. Er führt in Serpentinen am Harzer Bergtheater und an der Walpurgishalle vorbei nach oben.

Am Hexentanzplatz lohnt sich ein Abstecher zum Aussichtspunkt neben dem Berghotel. Dann geht es rechts am Tierpark vorbei auf dem Weg mit dem roten Punkt weiter, zum Aussichtspunkt La Viershöhe und zum Pfeil-Denkmal. Durch das Dammbachtal und über den Aussichtspunkt Weißer Hirsch erreichst du Treseburg.

Zurück führt der Weg hinunter ins Tal und an der Bode entlang. Hier liegen die bekanntesten Stellen der Schlucht: der Bodekessel, in dem das Wasser zwischen den Felsen strudelt, und die Teufelsbrücke. Am Ende kommst du an der Seilbahnstation vorbei und bist kurz darauf wieder am Bahnhof.

Stempel für die Harzer Wandernadel

Auf der Strecke zwischen Hexentanzplatz und Treseburg liegen drei Stempelstellen der Harzer Wandernadel: La Viershöhe (Nr. 72), Pfeil-Denkmal (Nr. 68) und Weißer Hirsch (Nr. 67). Wer das Stempelheft dabeihat, sammelt sie ohne Umweg.

Andere Varianten

  • Nur durch das Tal: Auf dem Harzer Hexenstieg geht es von der Bodetal-Information Thale flussaufwärts über Teufelsbrücke, Bodekessel und Sonnenklippen nach Treseburg, das sind rund 8 km. Zurück fährt der Bus. Beschrieben in der Tour Auf dem Harzer-Hexen-Stieg durch das Bodetal des Harzer Tourismusverbands.
  • Nur oben herum: Die Tour Thale, Hexentanzplatz, Treseburg der Bodetal-Information verbindet Treseburg und den Hexentanzplatz auf 10 km, Rückweg nach Thale zu Fuß oder mit der Kabinenbahn.

Gut zu wissen

  • Im Winter ist der Talweg zwischen Thale und Treseburg wegen Eisglätte gesperrt. Dann fällt der Rückweg durch die Schlucht weg.
  • Mit 18,2 km und rund 5:40 h reiner Gehzeit ist die Runde ein ganzer Wandertag. Die Kabinenbahn zum Hexentanzplatz spart den ersten Anstieg.
  • Einkehren kannst du am Hexentanzplatz, in Treseburg und an der Königsruh im Tal.
  • An schönen Wochenenden ist am Hexentanzplatz und im unteren Bodetal viel los. Früh am Morgen ist es deutlich ruhiger.

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