
Die Göltzschtalbrücke ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt: 78 Meter hoch, 574 Meter lang, erbaut von 1846 bis 1851. Bis heute fahren Züge zwischen Reichenbach und Plauen über sie. Der Wanderweg „Zur Göltzschtalbrücke“ führt als Runde von Reichenbach zu ihr hin, durch ihre Bögen hindurch und über die Höhen zurück. Unterwegs liegen die Burg Mylau und immer wieder weite Blicke über das Vogtland.
Die Route
Start ist der Markt in Reichenbach. Der Weg führt hinab zur Stadtkirche St. Peter und Paul und durch den Park der Generationen, dann hinauf und über Feldwege durch den Ortsteil Rotschau. Von hier aus reicht der Blick schon bis zur Brücke.
In Mylau steht die Burg Mylau, 1180 erstmals urkundlich erwähnt und heute ein Museum. Am Markt steht die Stadtkirche St. Wenzel mit einer Silbermannorgel. Danach geht es hinauf auf die Lambziger Höhe, zu einem überdachten Rastplatz mit Blick auf Burg, Obermylau und Reichenbach.
Durch das Tal der Göltzsch erreicht der Weg den Fuß der Göltzschtalbrücke. Er führt durch den unteren Bogen hinauf zur oberen Etage und durch den oberen Bogen auf die andere Seite. Über einen Höhenweg mit Rastplatz und Aussicht geht es nach Obermylau mit seinen Bauernhöfen rund um den Teich und durch das Wohngebiet Reichenbach West zurück zum Markt. Für die 13,45 km mit 332 Höhenmetern rechnet die Quelle mit 3:54 h.
Gut zu wissen
- Die Markierung wechselt unterwegs mehrmals zwischen gelb und rot, für das erste Stück ab Reichenbach nennt die Quelle keine Markierung. Die Wegbeschreibung der Quelle hilft an den Abzweigen.
- Gut die Hälfte der Strecke verläuft auf Asphalt und Straßen, Pfade machen nur einen kleinen Teil aus.
- Die Quelle nennt März bis Oktober als geeignete Monate.
- Für einen Halt in Mylau lohnt Zeit: Das Museum in der Burg zeigt eine der ältesten musealen Sammlungen im sächsischen Vogtland.


