
Der Lusen ist 1.373 Meter hoch und einer der bekanntesten Gipfel im Nationalpark Bayerischer Wald. Sein Gipfel ist kein grüner Buckel, sondern ein Blockmeer: ein riesiger Hang aus übereinandergetürmten Granitblöcken. Diese Runde ab Waldhäuser führt durch das Teufelsloch hinauf und macht den Aufstieg zu einem kleinen Abenteuer.
Die Route
Start ist die Igelbus-Haltestelle Fredenbrücke unterhalb des Bergdorfs Waldhäuser. Die Runde folgt der Wanderlinie „Ranne“. Zuerst kommst du an der Martinsklause vorbei, einer ehemaligen Trifterklause. Dann erreichst du das Teufelsloch, einen mystischen Ort, an dem ein Bach unter den Granitblöcken hindurchfließt.
Weiter geht es an der Glasarche vorbei und über die Himmelsleiter hinauf ins Blockmeer. Kurz unter dem Gipfel liegt das bewirtschaftete Lusenschutzhaus. Oben auf 1.373 Metern reicht der Blick weit über den Bayerischen Wald. Abwärts führt der Winterweg zum Lusenparkplatz, dort hält der Igelbus. Für die 12 km mit 550 Höhenmetern rechnet die Quelle mit 4:30 h.
Gut zu wissen
- Von Mitte Mai bis Ende Oktober ist die Lusenstraße von 9 bis 16 Uhr nur für den Igelbus frei, er fährt dann im Stundentakt. Mit dem Bus kommst du vom Lusenparkplatz auch zurück zum Start.
- Im Blockmeer brauchst du Trittsicherheit. Bei Nässe sind die Granitblöcke rutschig.
- Die Tour liegt im Nationalpark. Bleib auf den markierten Wegen.
- Das Lusenschutzhaus ist die einzige Einkehr unterwegs. Etwas zu trinken im Rucksack schadet nicht.


