
Die Wimbachklamm liegt am Eingang des Wimbachtals im Nationalpark Berchtesgaden, am Fuß des Watzmanns. Das Wasser schießt hier zwischen steilen Felswänden durch eine enge Schlucht, von den Wänden stürzen kleine Wasserfälle. Durch die Klamm führen Holzstege, deren erster Vorläufer von Ramsauer Holzknechten angelegt wurde: Sie trifteten auf dem Wimbach Holz für die Saline.
Die Route
Start ist der Parkplatz Wimbachbrücke in Ramsau. Der Weg führt zuerst über Wiesen und durch lichten Wald bis zum Eingang der Klamm. Dort löst du am Kassenautomaten eine Eintrittsmünze, sie kostet 4 Euro ab 7 Jahren. Auf den Stegen geht es dicht an Wasser und Fels vorbei durch die Schlucht.
Nach der Klamm wanderst du weiter durch das Wimbachtal hinauf zum Wimbachschloss, einem früheren Jagdschloss der Wittelsbacher, in dem heute eine Gastwirtschaft ist. Zurück geht es teils oberhalb der Klamm. Für die 8,5 km mit 312 Höhenmetern rechnet Bergerlebnis Berchtesgaden mit rund zwei Stunden reiner Gehzeit.
Andere Varianten
- Weiter zur Wimbachgrieshütte: Hinter dem Wimbachschloss wird das Tal zu einem breiten Schuttstrom, dem Wimbachgries. Wer bis zur Wimbachgrieshütte weitergeht, ist laut Ramsau Tourismus insgesamt 16,6 km unterwegs.
- Ohne Klamm: Ein Forstweg führt an der Klamm vorbei, falls sie geschlossen ist oder du die nassen Stege meiden willst.
Gut zu wissen
- Die Klamm hat bis Ende Oktober geöffnet, Ramsau Tourismus nennt für 2026 den 1. November. Das Wimbachschloss ist bis in die erste Novemberwoche bewirtschaftet. Danach ist Winterpause.
- Die Stege in der Klamm können nass und rutschig sein. Trittsichere Schuhe sind wichtig.
- Ramsau Tourismus empfiehlt die Tour für Kinder ab 8 Jahren.
- Am Parkplatz Wimbachbrücke gibt es ein barrierefreies WC.


