
Auf dieser Etappe wechselst du mehrmals zwischen Deutschland und Belgien. Sie führt durch das Hochmoor des Hohen Venns zum höchsten Punkt des Eifelsteigs und endet in der Altstadt von Monschau.
Die Route
Gleich in Roetgen überquerst du die Trasse der alten Vennbahn, die zu Belgien gehört. Dahinter bist du wieder in Deutschland, genauer in einer Exklave, die ganz von Belgien umgeben ist. Die Grenze merkst du nur an der Markierung: In Deutschland zeigt dir das Eifelsteig-Logo den Weg, in Belgien ein gelb-grüner Balken.
Vorbei an den Resten der Reinartzhöfe kommst du ins Hohe Venn. Ein langer, gerader Weg führt durch das Hochmoor. Am Eifel-Blick „Steling“ erreichst du auf 658 Metern den höchsten Punkt des ganzen Eifelsteigs, mit weitem Blick über die Eifel. Danach kommst du zu Kaiser Karls Bettstatt, einem großen Stein, auf dem der Legende nach Kaiser Karl eine Nacht verbracht haben soll. Von dort geht es hinunter nach Monschau mit seinen Fachwerkhäusern und Cafés.
Gut zu wissen
- Der Weg durchs Venn ist breit und gerade. Er schont das Moor und lässt Platz, um nebeneinander zu gehen.
- Im Sommer steigt im Venn die Brandgefahr. Bleib auf dem Weg.
- Die Kreuze im Venn erinnern meist an Unglücke, die hier passiert sind.
- Ein Teil der Etappe liegt in Belgien. Kontrollen gibt es keine, einen Ausweis solltest du trotzdem dabeihaben.
- In Monschau lohnen sich die Monschauer Dütchen, ein süßes Gebäck, die Senfmühle und die Kaffeerösterei.


